
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Viel Spaß beim Lesen des SARIA Global Newsletter Nr. 3/2026.
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SARIA Ingredients & Energy umfasst die Aktivitäten von ReFood, SecAnim, Biofuels (ecoMotion & TESSAF), SARVAL Dry, SARVAL Wet und Bioceval im Bereich der Sammlung und Verarbeitung von organischen und tierischen Nebenprodukten zu neuen Energiequellen, Futtermitteln und anderen Wertstoffen:
- SARIA Ingredients & Energy beteiligt sich mit 36,45 % an chilenischem Lachsverarbeiter Fiordo Austral
- Daka SecAnim: Kreislauforientierter Umgang mit gestrandeten Walen
- 100 Jahre SARIA UK
- SecAnim Spanien baut digitale Präsenz aus
- SARIA UK: Richard Poskitt zum Managing Director ernannt
- Norbert Rethmann zu Besuch am SARIA-Standort Jezuicka Struga
-
ReFood Polen: Ausbau der Sales-Abteilung

SARIA Food & Pharma bündelt die Aktivitäten von Van Hessen, Devro und Bioiberica auf dem Gebiet der Naturdärme, der essbaren Folien und Überzüge auf Kollagenbasis sowie der pharmazeutischen Wirkstoffe. Die neuesten Themen sind:
- Bioiberica sichert sich Patent für Wirkstoff zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen
- SARIA Food & Pharma baut Präsenz in Mittel- und Osteuropa aus
- Nordamerikanisches Team von Van Hessen lebt die "Culture Principles"
- Devro China: Nantong-Team besucht automatisiertes Rhenus-Lager in Hongkong
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Nr. 03/2026
SARIA Ingredients & Energy beteiligt sich mit 36,45 % an chilenischem Lachsverarbeiter Fiordo Austral

Die Transaktion stärkt SARIA's internationale Aktivitäten im Marine- und Fischbereich und erweitert die Präsenz des Unternehmens im globalen Markt für marine Rohstoffe. Gleichzeitig schafft sie neue Wachstumschancen für Fiordo Austral.
Fiordo Austral wurde 1995 gegründet und befindet sich im Besitz mehrerer chilenischer Familien. Als klarer Marktführer in Chile ist das Unternehmen auf die Verarbeitung und Verwertung von Nebenprodukten aus der Lachsproduktion spezialisiert. Mit rund 800 Mitarbeitenden und sechs Produktionsstandorten in den wichtigsten chilenischen Lachsregionen bietet Fiordo Austral dem Aquakultursektor ein breites Spektrum an Lösungen und Dienstleistungen.
Eine starke Basis für die globale Aquakulturbranche schaffen
Die Partnerschaft verbindet die starke operative Präsenz und Marktexpertise von Fiordo Austral in Lateinamerika sowie ein etabliertes globales Vertriebsnetz mit dem technischen Know-how von SARIA und der bewährten kommerziellen Reichweite in Europa durch die Geschäftseinheit Bioceval. Die Kunden beider Unternehmen profitieren von erweiterten Kompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette für marine Rohstoffe, einer beschleunigten Produktentwicklung, einem breiteren Marktzugang sowie zunehmend spezialisierten und nachhaltigen Lösungen.
Durch die Bündelung der Stärken beider Unternehmen soll die Partnerschaft zuverlässige Lieferketten, hohe Qualitätsstandards und kontinuierliche Innovationen für Kunden und Partner weltweit fördern.
Als Familienunternehmen verbindet SARIA und Fiordo Austral zudem das gemeinsame Engagement für nachhaltige Entwicklung, verantwortungsvolles Unternehmertum und langfristige Partnerschaften.
Ausblick
Der Anteil an Fiordo Austral wird Teil der Geschäftseinheit Bioceval. SARIA wird zwei der sieben Sitze im Verwaltungsrat von Fiordo Austral besetzen.
Der Abschluss der Transaktion wird für Januar 2027 erwartet, vorbehaltlich der Erteilung aller erforderlichen behördlichen Genehmigungen, einschließlich der kartellrechtlichen Freigabe. Im Anschluss daran beginnt das Integrationsprojekt. Weitere Details werden wir bekannt geben, sobald die zuständigen Teams zusammengestellt sind.
Daka SecAnim: Kreislauforientierter Umgang mit gestrandeten Walen

Es war der Buckelwal, der in ganz Nordeuropa für Schlagzeilen sorgte – jetzt zeigt er uns exemplarisch, wie kreislauforientierte Ressourcenrückgewinnung in der Praxis funktioniert.
Im Frühjahr 2026 erregte der als „Timmy” bekannte Buckelwal nach wiederholten Strandungen an der deutschen Ostseeküste große Aufmerksamkeit.
Trotz umfangreicher Rettungsbemühungen wurde der Wal später tot in der Nähe der dänischen Insel Anholt aufgefunden. Die dänischen Behörden untersuchten ihn, bevor er zur Weiterverarbeitung an Daka übergeben wurde.
Für Daka ist der Umgang mit großen Meerestieren nichts Ungewöhnliches, denn mit mehr als 7.000 Kilometern Küstenlinie kommt es in Dänemark gelegentlich vor, dass Wale und andere Meeressäuger an Land gespült werden.
Interesse weit über Dänemark hinaus
Was diesen Fall außergewöhnlich machte, war das Ausmaß der öffentlichen und medialen Aufmerksamkeit. Deutsche Fernsehsender, Zeitungen, Nachrichtenagenturen und Dokumentarfilmproduzenten wandten sich an Daka, um zu erfahren, was geschah, nachdem der Wal das Land erreicht hatte, und wie die Verarbeitung funktioniert. Die Geschichte blieb über Monate hinweg ein Thema von großem Interesse und sorgte in Deutschland für umfangreiche Berichterstattung.
Daka erhielt zudem Anfragen von Privatpersonen mit sehr unterschiedlichen Wünschen. Einige hofften, Asche zum Verstreuen auf See zu erhalten, andere erkundigten sich nach Walöl für pädagogische oder künstlerische Zwecke und wieder andere schlugen vor, Teile des Tieres für Gedenkprojekte und Ausstellungen zu konservieren.
Diese Gespräche boten eine wertvolle Gelegenheit, zu erläutern, wie tierische Nebenprodukte im Rahmen einer regulierten Kreislaufwirtschaft gehandhabt werden.
Eine Geschichte über Kreislaufwirtschaft
Nach EU-Recht zählen Wale zur Kategorie 1 der Materialien und unterliegen daher strengen Behandlungsvorgaben. Aufgrund ihrer ausgeprägten Fettschicht wurden die Wale zunächst etwa eine Woche lang dampfbehandelt, bevor sie in den Produktionsprozess von Daka überführt werden konnten.
In Dänemark gilt grundsätzlich, dass Meerestiere möglichst in der Natur verbleiben und auf natürliche Weise in das Ökosystem zurückkehren sollen. Ist dies nicht möglich, sorgt eine regulierte Verarbeitung dafür, dass wertvolle Ressourcen sicher und verantwortungsvoll zurückgewonnen und wieder in den Kreislauf integriert werden.
100 Jahre SARIA UK

SARIA UK feiert sein hundertjähriges Bestehen und würdigt damit 100 Jahre Wachstum, Wandel und die Menschen, die das Unternehmen auf diesem Weg mitgeprägt haben.
Das Unternehmen wurde 1926 gegründet, als die Familie De Mulder in Doncaster einen Schlachtbetrieb und einen Betrieb zur Verwertung von Falltieren unter dem Namen PDM Group gründete. Seitdem hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt und ist zu der Organisation gewachsen, die es heute ist.
Aus diesen Anfängen heraus weitete das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit auf die Tierkörperverwertung und die Verarbeitung tierischer Nebenprodukte aus. Im Jahr 2003 stellte die Sammlung von Lebensmittelabfällen bei nationalen Einzelhändlern einen weiteren wichtigen Meilenstein dar, wodurch Kompetenzen aufgebaut wurden, die bis heute eine wichtige Rolle im Unternehmen spielen.
Das nächste bedeutende Kapitel begann 2011, als die SARIA Group Mehrheitsgesellschafter wurde. 2016 folgte die vollständige Übernahme von PDM, wodurch das Unternehmen Teil der SARIA Group wurde und sein kontinuierliches Wachstum und seine weitere Entwicklung unterstützt wurden.
Heute ist das Unternehmen an mehreren Standorten tätig und deckt ein breites Spektrum an Tätigkeitsbereichen ab, darunter die Verarbeitung tierischer Nebenprodukte, Lebensmittelabfälle, Öle und Fette sowie die Belieferung der Gastronomie.
Feier eines besonderen Meilensteins
Das 100-jährige Bestehen wurde am heutigen Hauptsitz in Doncaster gefeiert, wo die Geschichte des Unternehmens vor 100 Jahren begann.
Bei der Feier kamen Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen des Unternehmens sowie Menschen zusammen, die mit seiner Geschichte verbunden sind. Dabei bot sich die Gelegenheit, mehr über die frühen Jahre des Unternehmens zu erfahren und die Menschen zu würdigen, die zu seinem Erfolg beigetragen haben.
Ein Blick in die Zukunft
Seit 1926 hat sich vieles verändert, doch die Menschen stehen nach wie vor im Mittelpunkt des Erfolgs des Unternehmens. Das 100-jährige Bestehen bot Gelegenheit, auf die Geschichte und die Erfolge der vergangenen 100 Jahre zurückzublicken und zugleich den Blick auf die Zukunft zu richten.
SecAnim Spanien baut digitale Präsenz aus

SecAnim España geht mit dem Start seiner ersten Website einen weiteren Schritt in der digitalen Transformation.
Der neue Kanal wurde geschaffen, um den Austausch mit Kunden zu intensivieren, die Online-Präsenz zu stärken und eine offizielle Informationsplattform zu bieten, die bisher fehlte.
Ein neuer digitaler Auftritt für den Geschäftsbereich
Deshalb gibt es nun erstmals einen zentralen Kanal, über den sich SecAnim Spanien vorstellen, Einblicke in die eigene Arbeit geben und den Mehrwert für Kunden und Partner vermitteln kann. Damit passt sich die SecAnim Spanien den aktuellen Anforderungen an Kommunikation und Unternehmenspräsenz an.
Übersichtlichkeit und Präsentation der Dienstleistungen

Ziel der neuen Website ist es, SecAnim Spanien online eine klare und offizielle Präsenz zu geben. Sie informiert übersichtlich über die Aufgaben von SecAnim Spanien übernimmt sowie die Abholungs- und Verwertungsleistungen. Gleichzeitig gibt die Website den anderen Länderorganisationen der SARIA-Gruppe einen Einblick in die Arbeit von SecAnim Spanien.
Kontinuierliche Verbesserung des Kundenservices
Über die Bereitstellung von Unternehmensinformationen hinaus sind Design und Funktionen der neuen Website darauf ausgerichtet, den direkten Kontakt zu erleichtern. Das neue Tool soll Kommunikationsprozesse vereinfachen und direktere Kontaktwege schaffen, um den Service und die Betreuung von Kunden und Partnern deutlich zu verbessern.
Der Start der neuen Website stellt damit eine grundlegende Verbesserung der Kommunikation und des Außenauftritts von SecAnim Spanien dar. Sie ist ein wichtiges Instrument, um die Organisation zugänglicher und nahbarer zu machen und gleichzeitig die tägliche Arbeit, die Professionalität und das Engagement aller operativen und administrativen Teams authentisch widerzuspiegeln.
SARIA UK: Richard Poskitt zum Managing Director ernannt

Am 1. August hat Richard Poskitt die Position des Managing Directors von SARIA UK übernommen und damit Thomas Versterre im Rahmen eines geplanten Führungswechsels abgelöst.
Richard ist seit 1998 im Unternehmen tätig, das damals noch unter dem Namen Prosper De Mulder Group (PDM) firmierte. Im Laufe der Jahre hatte er verschiedene Führungspositionen innerhalb des Unternehmens inne, unter anderem als Head of Supply Chain bei ReFood und später als Supply Chain Director von SARIA UK. Neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Geschäfts von SARIA UK hat Richard zunehmend weitere Verantwortungsbereiche innerhalb von SARIA UK übernommen und sich so gezielt auf den Führungswechsel vorbereitet.
Auf Basis dieser langjährigen Erfahrung bringt Richard umfassende Branchenkenntnisse und ein tiefes Verständnis für die Aktivitäten von SARIA UK in seine neue Position ein.
Durch die langjährige enge Zusammenarbeit mit Lieferanten, Kunden, Kollegen und Partnern aus den verschiedenen Geschäftsbereichen hat er innerhalb der gesamten Organisation ein starkes Netzwerk aufgebaut und ist bestens darauf vorbereitet, das nächste Kapitel von SARIA UK zu gestalten. “Ich freue mich darauf, diese neue Herausforderung anzunehmen, und hoffe, das in mich gesetzte Vertrauen zurückzahlen zu können. Nach vielen Jahren im Unternehmen kenne ich die Stärke, das Engagement und die Fachkompetenz unserer Mitarbeitenden, und ich habe vollstes Vertrauen in das, was wir gemeinsam erreichen können”, sagt er.
Thomas Versterre, der seit zwei Jahren die Position des Geschäftsführers innehat, wird bis zum Jahresende bei SARIA UK bleiben, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten und wichtige Projekte zu unterstützen. Er kam im August 2024 zu SARIA, um die Transformation des Unternehmens voranzutreiben. Seitdem hat er das Unternehmen erfolgreich durch eine Phase tiefgreifender Veränderungen geführt.
Seine Führung hat dazu beigetragen, das UK-Geschäft für die nächste Entwicklungsphase aufzustellen und eine solide Grundlage für die Zukunft zu schaffen. Im Rückblick auf zwei ereignisreiche Jahre sagt Thomas: “Es war ein zweijähriges Abenteuer, das ich nie vergessen werde. Ich hatte das Vergnügen, viele begeisterte Menschen kennenzulernen, die ihre Arbeit und die verschiedenen Bereiche von SARIA UK mit Leidenschaft ausüben.”
Norbert Rethmann zu Besuch am SARIA-Standort Jezuicka Struga

Eine strategische Investition zur deutlichen Steigerung der Verarbeitungskapazitäten steht kurz vor dem Abschluss: Der SARIA-Standort in Jezuicka Struga war eine der wichtigsten Stationen während des jüngsten Polen-Besuchs von Norbert Rethmann.
Der Besuch bot Gelegenheit, sich über den Fortschritt der laufenden Investitionen zu informieren und die zukünftige Entwicklung der Aktivitäten der Gruppe in Polen zu besprechen.
Ein zentraler Schwerpunkt des Besuchs war die umfangreiche Investition, die am Standort derzeit finalisiert wird und darauf abzielt, die Verarbeitungskapazitäten für Materialien der Kategorie 1 zu erweitern. Das Projekt befindet sich inzwischen in der abschließenden Test- und Inbetriebnahmephase. Nach der Inbetriebnahme wird sich die Verarbeitungskapazität des Standorts nahezu verdoppeln. Damit schafft die Investition eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum und stärkt die Fähigkeit von SARIA, zuverlässige Lösungen für die sichere Verarbeitung tierischer Nebenprodukte anzubieten.
Jezuicka Struga spielt seit vielen Jahren eine wichtige Rolle in den Aktivitäten von SARIA und wurde kontinuierlich modernisiert und weiterentwickelt. Die aktuelle Erweiterung ist ein weiterer Schritt zur Stärkung des Kerngeschäfts des Unternehmens und unterstützt zugleich die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft, indem wertvolle Ressourcen verantwortungsvoll genutzt werden. Während seines Aufenthalts in der Region informierte sich Norbert Rethmann zudem über den Fortschritt weiterer Investitionen der RETHMANN-Gruppe.
“Ich besuche Polen seit vielen Jahren regelmäßig und freue mich jedes Mal, die Entwicklung des Landes und unserer lokalen Unternehmen mitzuerleben. Besonders beeindrucken mich die Menschen, die mit großem Engagement, hoher Fachkompetenz und unternehmerischem Mut an der Zukunft arbeiten. Polen hat sich in den letzten Jahren außerordentlich gut entwickelt und bietet weiterhin hervorragende Perspektiven für nachhaltiges Wachstum, Innovation und erfolgreiche Partnerschaften”, sagte er.
Der Besuch unterstrich die strategische Bedeutung Polens als einen der wichtigsten europäischen Märkte der Gruppe und bekräftigte das Engagement der RETHMANN-Gruppe für Investitionen in moderne Infrastruktur, Innovation und nachhaltiges Wachstum.
ReFood Polen: Ausbau der Sales-Abteilung

ReFood Polen wächst rasant und mit dem Unternehmen wachsen auch der Kundenstamm und der Umfang der Geschäftstätigkeit.
Um bestehende Kunden noch besser zu betreuen und gleichzeitig neue Geschäftsfelder zu erschließen, wird das Sales-Team erweitert. In den vergangenen Jahren hat sich die Menge der eingesammelten Rohstoffe nahezu verdoppelt und wird voraussichtlich schon bald 100.000 Tonnen pro Jahr überschreiten. Gleichzeitig wächst auch die Zahl der Kunden kontinuierlich.
Bisher war Polen in zwei Vertriebsregionen aufgeteilt. Mit dem zunehmenden Umfang der Geschäftstätigkeit stellt ReFood nun auf eine Struktur mit drei Regionen um. Dadurch sollen Kunden noch gezielter betreut und schneller auf ihre Bedürfnisse reagiert werden können.
Ab Juli wird jede Region von einem Sales Manager geleitet, der von einem Team aus Sales Representatives unterstützt wird. Alle Sales Manager berichten an den Sales and Development Director.
Die Erweiterung bringt auch eine interne Beförderung mit sich: Ein bisheriger Sales Representative übernimmt die Position des Sales Managers für die neue Region. Dies zeigt die Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb von ReFood und unterstreicht den Fokus des Unternehmens auf die gezielte Weiterentwicklung seiner Mitarbeitenden.
Warum diese Änderung?
Die neue Struktur ermöglicht es ReFood, den Kontakt zu bestehenden Kunden weiter zu intensivieren, langfristige Kundenbeziehungen zu stärken, schneller auf ihre Bedürfnisse zu reagieren und gleichzeitig neue Geschäftspotenziale zu erschließen. Besonders großes Potenzial bietet dabei der wachsende HoReCa-Sektor (Gesamtheit des Gastgewerbes, bestehend aus Hotellerie, Gastronomie und Catering), in dem die Nachfrage nach zuverlässigen Partnern wie ReFood zunimmt.
Bioiberica sichert sich Patent für Wirkstoff zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen

Bioiberica hat ein neues US-Patent für sein Herstellungsverfahren eines pharmazeutischen Wirkstoffs (API) für Schilddrüsenpräparate erhalten. Damit stärkt das Unternehmen den Schutz seines technologischen Know-hows in einem strategisch wichtigen Markt.
Das vom US-Patent- und Markenamt erteilte Patent bezieht sich auf die Anmeldung “Herstellungsverfahren und Spezifikationen für Schilddrüsen". Der Schutz gilt bis zum 18. Juli 2044.
Verbesserung der Produktkonsistenz und -sicherheit
Die Erfindung umfasst ein Herstellungsverfahren für Schilddrüsenpräparate, das während der Extraktion einen neuen Trocknungsschritt sowie eine anschließende Homogenisierung vorsieht. Mit diesem Verfahren lässt sich ein Schilddrüsenprodukt mit kontrollierten Hormonwerten herstellen, das im Wesentlichen frei von Viren und Bakterien ist.
Ein bedeutender Erfolg für SARIA Food & Pharma
Der aus Schweinen gewonnene Schilddrüsenwirkstoff (API) wird zur Hormonersatztherapie bei Patienten mit einer Schilddrüsenunterfunktion eingesetzt. Das neue Patent stärkt die Position von Bioiberica auf dem US-Markt, wo das Unternehmen gemeinsam mit seinem Vertriebspartner den größten Marktanteil hält.
Die Erteilung des Patents würdigt zugleich die langjährige wissenschaftliche, technische, industrielle und regulatorische Arbeit der beteiligten Teams. Sie unterstreicht die Fähigkeit der Gruppe, spezialisiertes Know-how und industrielle Innovation in geschützte, wertvolle Vermögenswerte zu überführen.
SARIA Food & Pharma baut Präsenz in Mittel- und Osteuropa aus

SARIA Food & Pharma hat die verbleibenden 50 % der Anteile an Cortina Development Ltd. übernommen und ist damit alleiniger Eigentümer des Unternehmens. Gleichzeitig stärkt SARIA seine Präsenz in Mittel- und Osteuropa. Cortina zählt zu den größten und bedeutendsten Händlern für Naturdärme in Osteuropa.
Cortina wurde 1992 gegründet und hat sich zu einem etablierten Unternehmen entwickelt, das Kunden in Mittel- und Osteuropa betreut. Im Laufe der Jahre hat das Unternehmen enge Kundenbeziehungen aufgebaut und umfassende regionale Expertise entwickelt. Die vollständige Übernahme ist daher ein konsequenter nächster Schritt in der langjährigen Partnerschaft zwischen Cortina und SARIA Food & Pharma.
Eine stärkere regionale Plattform
Die Integration der Aktivitäten von Cortina in Van Hessen und die Vertriebsorganisation von VH Devro ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der regionalen Präsenz von SARIA Food & Pharma.
Durch die Bündelung der Stärken von Cortina mit den bestehenden Aktivitäten von Van Hessen und VH Devro schafft SARIA Food & Pharma ein stärker integriertes regionales Netzwerk in den Bereichen Vertrieb, Logistik und Kundenservice.
Die neue Aufstellung ermöglicht ein stärker gebündeltes Vertriebsnetz in der Region. Lager- und Logistikstrukturen werden näher an wichtigen Märkten und zentralen Importwegen positioniert. Dadurch lassen sich der Service verbessern, Kundenbeziehungen stärken und das langfristige Wachstum in Mittel- und Osteuropa unterstützen.
“Diese Übernahme ist eine großartige Chance und ein wichtiger strategischer Schritt nach vorn. Sie stärkt unsere Position in einem bedeutenden Wachstumsmarkt und unterstützt unsere langfristige Wachstumsstrategie.”
– Ronald Burghoorn, Supply Chain and Operations Director, Europa, Van Hessen
Blick nach vorn
Die Übernahme markiert die nächste Phase einer langjährigen Partnerschaft und eröffnet neue Möglichkeiten in der Region.
“Als ich Cortina 1992 gegründet habe, war meine Vision ganz einfach: hart arbeiten, ein Unternehmen aufbauen und erfolgreich machen. Von unserem ersten kleinen Büro im Untergeschoss über ein engagiertes Team bis hin zu einem Unternehmen, das in Mittel- und Osteuropa aktiv ist – es war eine außergewöhnliche Reise. Im Laufe der Jahre hätten die von uns verkauften Därme die Erde einmal, dann zweimal und schließlich dreimal umrunden können. Jetzt, als Teil unserer neuen globalen Familie, bin ich überzeugt, dass Cortina dieses nächste Kapitel seiner Geschichte weiter schreiben wird.”
– Dalibor Daňhel, ehemaliger Geschäftsführer und Eigentümer von Cortina
Die Übernahme ist ein wichtiger Meilenstein für SARIA Food & Pharma und unterstützt die weitere Entwicklung des Unternehmens in Mittel- und Osteuropa.
Nordamerikanisches Team von Van Hessen lebt die „Culture Principles“

Das Treffen des nordamerikanischen Teams von Van Hessen bot den idealen Rahmen, um Kolleginnen und Kollegen zusammenzubringen, sich über geschäftliche Prioritäten auszutauschen und den Teamzusammenhalt zu stärken. Gleichzeitig ging es darum, gemeinsam zu erkunden, wie die Culture Principles von SARIA Food & Pharma im Arbeitsalltag zum Ausdruck kommen.
Neben einem eigenen Workshop zu den Culture Principles wurde dabei schnell deutlich: Die darin beschriebenen Verhaltensweisen sind im Team bereits fest verankert.
Gemeinsam besser
Von allen diskutierten Prinzipien fand „We are even better together“ den größten Anklang. Ob bei der gemeinsamen Lösung von Herausforderungen über verschiedene Standorte hinweg, beim Teilen von Wissen oder bei der gegenseitigen Unterstützung – Zusammenarbeit gehört für das Team ganz selbstverständlich zum Arbeitsalltag. Die Gespräche waren offen, ehrlich und engagiert, und alle brachten ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven ein. Besonders deutlich wurde dabei nicht nur, wie intensiv der Austausch war, sondern auch, dass viele der Culture Principles bereits tagtäglich gelebt werden.
In der Praxis
Einer der prägendsten Momente entstand während des Austauschs über die Chancen und Herausforderungen des vergangenen Jahres. Überraschenderweise gab es nur wenige offene Themen, die noch angesprochen werden mussten. Das war keineswegs ein Zeichen für ein ruhiges Jahr, sondern vielmehr dafür, dass die Teams regelmäßig miteinander kommunizieren, Herausforderungen frühzeitig angehen und gemeinsam zeitnah Lösungen finden.

Der Austausch hat gezeigt, dass die Culture Principles keine neuen Leitlinien sind, die erst noch umgesetzt werden müssen. Vielmehr spiegeln sie Verhaltensweisen wider, die seit Jahren zum Erfolg des Teams beitragen.
“Die Tatsache, dass die Veranstaltung einen besonderen Rahmen bot, schuf eine offene Atmosphäre und machte sie zu mehr als nur einem weiteren Meeting. Gleichzeitig trug sie dazu bei, den Austausch auch darüber hinaus fortzusetzen. Statt die Gespräche mit dem Ende des Meetings abzuschließen, konnten wir den Austausch weiterführen, an bereits Gesagtes anknüpfen und noch intensivere Gespräche führen.”, – Lupe Silva, HR-Managerin Nordamerika
Auf einer starken Basis aufbauen
Während das nordamerikanische Team weiter wächst und neue Kolleginnen und Kollegen in der Region willkommen heißt, bleibt die Pflege und Weiterentwicklung der Unternehmenskultur ein wichtiger Bestandteil, um ein einheitliches und leistungsstarkes Arbeitsumfeld zu schaffen. Die Gruppe war sich einig, dass Erfahrung zu ihren größten Stärken gehört. Gleichzeitig wird es für die Zukunft ebenso wichtig sein, offen für neue Perspektiven zu bleiben. Unabhängig davon, ob jemand seit zwanzig Jahren oder erst seit zwanzig Tagen bei Van Hessen arbeitet – jede Stimme kann dazu beitragen, das Team noch stärker zu machen.
Mehr als nur Floskeln
Das wichtigste Ergebnis der Veranstaltung war die Erkenntnis, dass die Culture Principles nicht nur schöne Worte an der Wand sind. Sie prägen bereits heute, wie die Menschen im Team arbeiten, miteinander kommunizieren und sich gegenseitig unterstützen.
Indem Van Hessen weiterhin in seine Mitarbeitenden, Teamarbeit und einen offenen Austausch investiert, werden die Culture Principles zu etwas Greifbarem: einer gemeinsamen Art der Zusammenarbeit, die dabei hilft, gemeinsam erfolgreich zu sein.
Devro China: Nantong-Team besucht automatisiertes Rhenus-Lager in Hongkong

Das Team von Devro Nantong besuchte das automatisierte Rhenus-Lager in Hongkong, um praktische Erfahrungen zu sammeln, die in die zukünftigen Pläne für die Automatisierung des Lagers am Standort Nantong einfließen können.
Wendy Li, Betriebsleiterin bei Devro Nantong, besuchte in Begleitung von Jackie Zhen und Shirong Cao das automatisierte Lager von Rhenus in Hongkong und traf sich dort mit Ray Kwok, dem Leiter des Betriebs. Der Besuch erfolgte auf Empfehlung von Dr. Martin Rethmann während seines früheren Besuchs in Nantong, bei dem er die Teams dazu ermutigte, vom Fachwissen der gesamten RETHMANN-Gruppe zu profitieren.
Der Besuch wurde von Cliff Xu, Managing Director von Rhenus Greater China, unterstützt, der den Austausch zwischen den beiden Teams ermöglichte.
Förderung der zukünftigen Entwicklung in Nantong
Der Besuch fand vor dem Hintergrund der aktuellen Überlegungen von Devro Nantong zur Planung eines zukünftigen automatisierten Lagers statt. Die geplante Anlage könnte rund 2.500 Lagerplätze bieten und eine Kapazität für die Lagerung von bis zu 300 Millionen Metern Produkt haben.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen wichtige betriebliche Themen wie Systemintegration, Bestandsgenauigkeit, Wartungs- und Betriebskosten, FIFO-Management (First In, First Out) sowie die Umstellung von einem herkömmlichen auf automatisierte Lager.

Praktische Erkenntnisse für zukünftige Projekte
Ray Kwok teilte seine Erfahrungen aus dem Betrieb des automatisierten Rhenus-Lagers und gab Einblicke in Herausforderungen bei der Umsetzung, gewonnene Erkenntnisse und bewährte Vorgehensweisen. Die Erfahrungen lieferten dem Team in Nantong wertvolle Anhaltspunkte für die weitere Bewertung von Möglichkeiten zur Automatisierung.
Der Besuch zeigte zudem, wie die Zusammenarbeit innerhalb der Rethmann-Gruppe den Teams helfen kann, Fachwissen auszutauschen und praktische Lösungen in zukünftigen Projekten umzusetzen.
Danksagungen
Devro Nantong dankt Dr. Martin Rethmann für die Förderung des gruppenübergreifenden Wissensaustauschs, Cliff Xu für die Zusammenführung der Teams sowie Ray Kwok und dem Team von Rhenus Hong Kong für die Ausrichtung des Besuchs und den Erfahrungsaustausch.
